Borreliose Therapie

Was tun bei Borreliose, welche Borreliose Therapie gibt es? Sobald eine Borreliose nachgewiesen wurde, lässt sie sich relativ gut mit Antibiotika behandeln. Wichtig ist dabei, die Behandlung über eine genügend lange Zeit fortzusetzen, um sicher alle Bakterien abzutöten. Borrelien können sich schnell über den gesamten Körper ausbreiten.

Borreliose Therapie mit Antibiotika

Aus diesem Grunde muss schon früh und in genügend hoher Dosierung mit Antibiotika therapiert werden. Werden zu niedrige Dosen verwendet, kann nicht sichergestellt werden, dass alle Erreger zuverlässig vernichtet werden. Die Antibiotikatherapie muss so lange fortgeführt werden, bis alle aktiven Symptome verschwunden sind. Werden nicht alle Bakterien abgetötet, bleibt der Betroffene infiziert und erleidet möglicherweise einen Rückfall. Bisher gibt es zur Behandlung der Borreliose kein universell wirksames Antibiotikum.

Je nach Patient werden unterschiedliche Antibiotika angewandt. Die Dosierung wird dabei individuell beispielsweise an Alter und Gewicht angepasst. Das Robert- Koch- Institut propagiert einen möglichst frühzeitigen Behandlungsbeginn und empfiehlt als Mittel der Wahl Tetracycline wie beispielsweise Doxycyclin oder aber das Breitspektrum- Penicillin Amoxicillin. Tetracycline werden aufgrund ihrer guten Zellgängigkeit bevorzugt. Somit können auch die in den Zellen befindlichen Borrelien abgetötet werden.

Bei dieser Borreliose Therapie wird eine erhöhte Dosis von Antibiotika angewandt

Im Vergleich zu anderen Erkrankungen wird bei der Behandlung der Borreliose eine erhöhte Dosis der Antibiotika angewandt. Bei Kindern und Schwangeren ist Doxycyclin kontraindiziert, stattdessen werden hier Amoxicillin oder Cefuroxim verabreicht. Bei Unverträglichkeit der genannten Antibiotika sollte ein Therapieversuch mit Azithromycin gestartet werden. Bei Patienten, die an Neuroborreliose, Karditis und Arthritis leiden werden vor allem Cephalosporine der 3. Generation empfohlen, die in diesen Fällen intravenös verabreicht werden. Empfehlungen für die Therapiedauer sind 2 Wochen im Frühstadien und 3 bis 4 Wochen in den Spätstadien der Borreliose.

Borreliose Behandlung oft sehr schwierig

Die Behandlung einer Borreliose erweist sich aufgrund der Möglichkeit eines multiplen Organbefalls oftmals als sehr schwierig. Wird die antibiotische Behandlung jedoch bereits in frühen Erkrankungsstadien begonnen, ist die Prognose meist sehr gut. Zusätzlich zur Antibiotikatherapie werden noch andere Medikamente verabreicht. Es sind dies, je nach Symptomen, meist Präparate mit schmerzstillender und beruhigender Wirkung. Treten Krämpfe und Lähmungen auf, ist die Gabe krampflösender Medikamente indiziert.

© Ralph Courtez - Medien.Net | Impressum | Disclaimer | AGB´s | Copyright | Hans GOGG Medien.Net | GOGG & Partner Medien.Net